FFM - Makler AGB - Finanzen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Finanzvermittlung

Freie Finanz Makler in Stavenhagen

Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Finanzmaklers FFM, Thomas Wittke, Schultetusstraße 47 e, 17153 Stavenhagen und für sämtliche Niederlassungen - zusätzlich weitere wichtige und bindende Informationen für den Auftraggeber/Recherchierenden/ Angebotsstellenden:

Stand 31.12.2011

1. Rechtsstellung des Finanzmaklers

Der Finanzmakler besitzt sämtliche Genehmigungen, um dem Auftraggeber Finanzierungen und Kapitalanlagen im Beteiligungsmarkt ( keine Finanzinstrumente ) vermitteln darf. Zusätzlich kann der Finanzmakler auch Immobilien vermitteln. In diesen Bereichen ist der Finanzmakler in seinem Handeln unabhängig tätig. Finanzinstrumente, wie z.B. Investmentfonds, Wertpapiere etc., vermittelt der Makler ausschließlich über ein Finanzdienstleistungsinstitut und ist dort ein vertraglich gebundener Vermittler.

2. Pflichten des Finanzmaklers

Der Finanzmakler ist kein Anlageberater sondern nur ein Anlagevermittler. Der Finanzmakler unterbreitet dem Auftraggeber nach seinen Zielen und Wünschen Finanzierungsmöglichkeiten und Vermögensanlagen, sowie Bankkonten/Tagesgeldkonten und vermittelt diese auf Wunsch.

Der Finanzmakler führt dazu immer eine Kundenprofilanalyse durch, die auch der Kunde in zweiter Ausfertigung erhält.

Risiken/Fördermöglichkeiten/Subventionsmöglichkeiten/Zuschußmöglichkeiten, welche dem Finanzmakler nicht bekannt sind, können auch nicht in betracht gezogen werden. Der Kunde hat selbst dafür Sorge zu tragen, ob gesonderte Leistungen seitens der Stadt, Gemeinde, Kommune, Land, Bundes, EU beantragt werden könnten und somit zur Verfügung stehen würden.

Der Makler ist nicht Inkassoberechtigt.

3. Vergütung

Die Vergütung für die Vermittlungs- und Betreuungstätigkeit des Maklers trägt gewohnheitsrechtlich die vermittelte Produktgesellschaft oder erfolgt über Kapitalanlagen-pools oder andere kooperierende Spezialfinanzmakler. Sie ist Bestandteil der Sparprämie bzw. der Zeichnungssumme oder des Einmalbeitrages.

4. Vermittlung an Versicherer

Der Finanzmakler ordert nur auf Wunsch des Auftraggebers Finanzierungsmöglichkeiten bzw. Kapitalanlagen von Produktgesellschaften/Banken/Versicherungen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Sitz haben oder eine Niederlassung unterhalten. Unternehmen, die dem Finanzmakler keine Vergütung gewähren, werden nicht vermittelt.

Es findet keine Honorarberatung statt. Falls der Auftraggeber dies ausdrücklich wünscht, wird hierfür ein gesondertes Entgelt vereinbart bzw. der Auftraggeber wird vom Finanzmakler aufgefordert, sich selbst das gewünschte Produkt zu ordern.

5. Zuschnitt des Versicherungsmaklers

Die Tätigkeit des Finanzmaklers ist auf die Vermittlung von Finanzierungen und Kapitalanlagen für Privatpersonen, Selbständigen/Freiberuflern und Kleinstunternehmen bis 50 Mitarbeitern ausgerichtet.

6. Beschränkung des Auftrags

Einen Maklerauftrag bzw. Betreuungsauftrag gibt es in diesen Bereichen nicht.

7. Haftung

Seine Pflichten gegenüber dem Auftraggeber erfüllt der Finanzmakler mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Für wider Erwarten eintretende Schädigungen hat der Finanzmakler durch entsprechenden Versicherungsschutz bzw. durch den gebundenen Vermittlerstatus Vorsorge getroffen. Für die Erfüllung aller wesentlichen Finanzmaklerpflichten haftet der Makler innerhalb der Berufshaftpflicht bis max. 250.000 € im Kalenderjahr ( Vermittlung von Finanzinstrumenten deckt das Haftungsdach ab) . Für die Erfüllung von Nebenleistungen (auch von Erfüllungsgehilfen) ist die Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit und der Höhe nach auf den vorhersehbaren Schaden beschränkt.

Vermögensumschichtungen sowie Fondswechsel etc. muss der Auftraggeber der jeweiligen Gesellschaft anzeigen bzw. kann es über den Finanzmakler tätigen. Der Finanzmakler gibt aber keine Vorschläge dazu ab und haftet auch nicht für eine falsche Entscheidung – der Finanzmakler rät selbst auch nicht dazu an es zu tun und ist nicht verpflichtet, Möglichkeiten dazu aufzuweisen.

Der Makler stützt sich alleine auf das zur Verfügung gestellte Datenmaterial und das Wort des Kunden. Für diese Fälle und auch bei Software-/Darstellungs-/Berechnungsfehlern von den Gesellschaften kann der Makler vom Auftraggeber nicht in Haftung genommen werden.

Für Anträge auf Förderungen/Subventionen/Steuergutschriften oder – entlastungen wie z.B. bei Krediten für Umbaumaßnahmen, muss der Auftraggeber Möglichkeiten selbst recherchieren und beantragen, der Finanzmakler kann für nicht eingehaltene Fristen oder nicht in Anspruch genommne Förderungen/Subventionen, die der Auftraggeber hätte beantragen können, nicht in Haftung genommen werden.

Bei Finanzierungen (wenn der Makler der ausschließliche Vermittler ist) bzw. Vermittlung von Vermögensanlagen (keine Finanzinstrumente) haftet der Makler 2,5 Jahre (913 Tage) ab Beginn des Finanzierung/Vertrages. Bei vermittelten Finanzierungen hat der Auftraggeber selbst dafür zu sorgen, sich um eine Weiterführung des Vertrages bzw. Ablösung der Finanzierung zu kümmern, wenn die Zinsfestbindung ausläuft. Ein eventuelles Forward-Darlehen kann in der Regel 1 Jahr vor Ablauf der Zinsfestschreibung beantragt werden. In diesen Bereichen kann der Makler nicht in die Haftung genommen werden, da ein voller Überblick aller Finanzierungsarten und eventueller Zuschüsse (Bausparkassen, Banken, Versicherungen, staatliche Förderbanken mit deren Kriterien) unmöglich vom Finanzmakler gegeben sein kann. Der Auftraggeber hat bei Abschluss einer Finanzierung/Kapitalanlage die Verpflichtung sämtliche Verkaufsunterlagen genauestens zu studieren und nicht verständliche Sachverhalte unverzüglich zu erfragen. Für sehr grobe Fehler in den Verkaufsunterlagen wie z.B. in einem Kapitalanlageprospekt, die der Finanzmakler selbst vermittelt hat und es hätte erkennen müssen, haftet der Finanzmakler innerhalb von 365 Tagen nach Abschluss eines Vertrages; danach ist der Finanzmakler von der Haftung befreit.

8. Pflichten des Auftraggebers

Die Verpflichtungen (Prämienzahlungen, Obliegenheiten, Meldefristen/Veränderungen im privaten und beruflichen Umfeld etc. ) sind vom Auftraggeber zu erfüllen. Um sich im Falle der Arbeitslosigkeit oder längerer Krankheit gegen die finanziellen Verpflichtungen der Zahlung von Kreditraten zu schützen, sollte der Kunde dafür versicherungstechnisch dafür Sorge tragen, dass er hier keinen Schaden erleidet. Dieses muss beim Finanzmakler oder der Bank/Bausparkasse/Versicherung erfragt werden.

9. Rechtsgrundlagen

Die Beziehungen zwischen den Parteien sind vom Grundsatz des gegenseitigen Vertrauens getragen. Im Übrigen richten sie sich nach den maßgebenden aufsichtsbehördlichen Anordnungen und den Usancen.

10. Datenschutzklausel

Der Finanzmakler beachtet die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes. Der Auftraggeber akzeptiert die Einwilligungsklausel nach dem Bundesdatenschutzgesetz.

Einwilligungsklausel: Ich willige ein, dass die vom Makler angesprochenen Versicherer ggfs. im erforderlichen Umfang Daten, die sich aus den Antragsunterlagen oder der Vertragsdurchführung (Beiträge, Versicherungsfälle, Risiko/Vertragsänderungen) ergeben, an Rückversicherer zur Beurteilung des Risikos und zur Abwicklung der Rückversicherung sowie an ihren Fachverband und andere Banken/Bausparkassen/Versicherer zur Beurteilung des Risikos und der Ansprüche übermitteln. Ich willige ferner ein, dass diese Versicherer, soweit dies der ordnungsgemäßen Durchführung meiner Finanzsangelegenheiten dient, allgemeine Vertrags-, Abrechnungs- und Leistungsdaten in gemeinsamen Datensammlungen ihrer Finanzgruppe führt und an den Finanzmakler weitergibt.

Gesundheitsfragen dürfen nur an Personen- und Rückversicherer und mit dem Makler kooperierende Makler/Gesellschaften übermittelt werden. An den Makler dürfen Sie nur weitergegeben werden, soweit es zur Vertragsgestaltung erforderlich sind. Auf Wunsch werden mir zusätzliche Informationen zur Datenübermittlung zugesandt. Etwaige Benachrichtigungen nach § 26 Abs. 1 BDSG sind an den Makler zu richten.

Schließt der Auftraggeber, ohne die Beratung des Maklers mündlich ( keine E-Mail ) gefordert zu haben, online Verträge ab bzw. führt so eine Eigenrecherche über Maklerseiten von FFM online durch, akzeptiert der Auftraggeber, dass seine Daten zu kooperierenden Finanzmaklern/Gesellschaften weiter gegeben werden und/oder auch darüber geführt werden; diese müssen selbstverständlich Vorschriften der Datenschutzbestimmungen einhalten; der Auftraggeber kann aber in diesem Fall bei Missbrauch gegen die Datenschutzbestimmungen nicht strafrechtlich in Haftung genommen werden.

11. Werbung

Der Auftraggeber genehmigt, dass der Finanzmakler und dessen kooperierende Unternehmen jederzeit den Auftraggeber über gesetzliche Veränderungen und Produkte in jeglicher Art bewerben dürfen und bei Neuabschluss direkt kontaktiert werden darf. Der Auftraggeber kann jederzeit mündlich, schriftlich per Brief oder Email diese Genehmigung zurück ziehen; erst Werbungsversuche vom Makler danach getätigt, können zur Abmahnung des Auftraggebers führen.

12. Info über die AGB

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen können jederzeit vom Auftraggeber angefordert und im Maklerbüro eingesehen werden. Die AGB`s werden im Büro für jeden Auftraggeber zugänglich ausgelegt bzw. werden bei jeder direkten Übergabe der gesetzlich angeordneten Übergabe der „Erstinfo“ übergeben; dieses kann auch in Form eines Datenträgers geschehen. Außerdem sind die AGB`s im Internet auf den Werbehompages des Maklers z.B. unter www.makler-nordost.de für jeden ersichtlich. Veränderungen der AGB`s muss der Makler den bestehenden Kunden nicht mitteilen und betreffen sofort auch Altkunden – ein Widerspruch kann innerhalb von 3 Monaten nach Veröffentlichung im Internet von Altkunden eingelegt werden; wird dieses nicht getätigt gelten die Änderungen als genehmigt und angenommen.

13. Weitere Informationen und verbindliche Empfehlungen des Maklers an den Auftraggeber

Der Makler weist ausdrücklich darauf hin, dass folgender Schutz unbedingt bei Finanzierungen abgeschlossen werden sollte:

  • Eine Risikolebensversicherung
  • Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Eine private Pflegeversicherung/-Zusatzversicherung
  • Eine private Unfallversicherung

Folgende Versicherungen sind ratsam abzuschließen:

  • Eine Hausratversicherung
  • Eine Auslandreisekrankenversicherung

14. Veränderungen bzw. Ergänzungen der AGB

  • 01.01.1999 – Beginn der AGB`s
  • 01.12.1999 – Büro neu in Stavenhagen
  • 01.08.2001 - Maklernamenwechsel von FairFinanzMakler auf FreieFinanzMakler wegen Namen-Patentstreit – dadurch wurden alle geschlossenen Makleraufträge mit FairFinanzMakler ungültig und können neu mit den Mandanten vereinbart werden
  • 01.01.2002 – Veränderung der Daten von DM auf EURO
  • 01.01.2004 – Info neu über das Investmentmodernisierungsgesetz
  • 01.01.2005 – Info über 3 Schichten-Modell
  • 01.04.2010 – Grundänderungen in allen Punkten der AGB`s

15. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die betreffende unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem angestrebten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt. Entsprechendes gilt, falls diese Vereinbarung eine Regelungslücke aufweisen sollte.

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